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Satzung

Satzung des Turn- und Sportvereins
Massing 08 e. V.


gegründet 1908

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen "TSV Massing 08 e. V.".
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Massing und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Eggenfelden eingetragen.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landessportverbandes e. V. (BLSV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelperson zu BLSV vermittelt.

§ 2
Vereinszweck und Gemeinnützigkeit
(1) Vereinszweck ist die Förderung und Pflege des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und - in ihrer Eigenschaft als Mitglieder - auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Fachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3
Vereinstätigkeit
(1) Die Verwirklichung des Vereinszwecks sieht der Verein insbesondere in Abhaltung eines geordneten Turn-, Sport- und Spielbetriebes, Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen, sachgemäße Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern.
(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4
Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1) Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung - auch über den Höchstsätzen nach § 3 Nr. 26 a EStG ("Ehrenamtspauschale") - ausgeübt werden.
(3) Die grundsätzliche Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz 2 trifft die Mitgliederversammlung. Die Entscheidung über Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung erfolgt durch den Hauptausschuss.
(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, haupt- und nebenamtliche Beschäftigte anzustellen.
(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Reisekosten, Porto, Telefon usw.
(7) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
(8) Vom Hauptausschuss können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

§ 5
Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag (Beitrittserklärung) erforderlich. Die Beitrittserklärung Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Die Mitgliedschaft im Verein beginnt mit dem in der Beitrittserklärung angegebenen Datum.
(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet eine vom Vorstand beauftragte Person. Sofern der Aufnahmeantrag abgelehnt wird, entscheidet über die Ablehnung der Vorstand.
(3) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet der Vereinssausschuss.
(4) Mitglieder, die sich auf dem Gebiete des Sports inner- und außerhalb des Vereins besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern ist dem Hauptausschuss, der dies mit Zweidrittelmehrheit festlegt, vorbehalten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht (§ 7) entbunden.

§ 6
Beendigung der Mitgliedschaft / Maßregelungen
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2) Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Kalenderjahres möglich.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Pflichten,
b) wegen Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages (trotz Mahnung),
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens,
d) wegen unehrenhafter Handlungen.
Über den Ausschluss entscheidet der Hauptausschuss mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet ebenfalls der Hauptausschuss.
(4) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Hauptausschuss durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von EUR 100,- und/oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden, wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt und/oder in sonstiger Weise sich grober und/oder wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung/Ordnungen des Vereines schuldig gemacht hat.
(5) Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.
(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.

§ 7
Beiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag in Form eines Jahresbeitrags (Geldbeitrag) zu leisten, der im Voraus zu entrichten ist. Der Zeitpunkt der Beitragseinziehung erfolgt in der Regel in der ersten Jahreshälfte. Der Termin für die Beitragseinziehung wird vom Vorstand festgelegt. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
(2) Bei einem begründeten Finanzbedarf des Vereines kann die Erhebung einer zusätzlichen Umlage in Form einer Geldleistung beschlossen werden.
(3) Der jährliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge (Abs. 2) werden jeweils von der Mitgliederversammlung festgelegt. Mitgliedsbeiträge werden mit einfacher Mehrheit beschlossen, für die Erhebung außerordentlicher Beiträge ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

§ 8
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand (§ 9)
  • der Hauptausschuss (§10)
  • die Mitgliederversammlung (§11)

§ 9
Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:

  • der/dem 1. Vorsitzenden
  • der/dem 2. Vorsitzenden
  • der/dem 3. Vorsitzenden

sowie folgenden Beiräten:

  • der/die 1. und 2. Schatzmeister/in (Stellvertreter)
  • der/die 1. bzw. 2. Schriftführer/in (Stellvertreter)
  • der Pressewart
  • der/die Jugendleiter/in
  • der/die Seniorenbeauftragte
  • die Frauenvertreterin
  • der/die Jugendvertreter/in
  • 3 Beisitzer

und

  • dem/der Ehrenvorsitzenden (soweit das Amt verliehen ist).

Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen, oder die Aufgaben des ausscheidenden Mitgliedes durch Beschluss auf ein anderes Vorstandsmitglied zu übertragen.
(2) Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinn des § 26 Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
(3) Der Vorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Im Innenverhältnis des Vereins darf der 2. Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.
(4) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Im Innenverhältnis gilt, dass der Vorstand zum Abschluss von Rechtsgeschäften jeglicher Art mit einem Geschäftswert bis zu 5.000,00 € für den Einzelfall bzw. bei Dauerschuldverhältnissen im Jahresgeschäftswert bis zu 5.000,00 € berechtigt ist. Rechtsgeschäfte mit haftungsrechtlichen Folgen für den 1. und 2. Vorsitzenden können nur mit deren Zustimmung beschlossen werden.
(5) Der Vorstand wird für eine Amtszeit von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Im Rahmen dieser Wahlen werden auch zwei Kassenprüfer sowie der Fähnrich gewählt, die nicht dem Vorstand angehören. Soweit es erforderlich ist, kann durch die Mitglieder des Vorstandes ein Vertreter des Fähnrichs gewählt werden. Sofern im Rahmen der Wahl kein rechtsfähiger Vorstand zustande kommt, ist binnen drei Monaten eine neue Mitgliederversammlung mit dem einzigen Tagesordnungspunkt "Neuwahl des Vorstandes" anzusetzen. Der bestehende Vorstand führt die Amtsgeschäfte bis zur erneuten Mitgliederversammlung weiter. Sollte bei der neu angesetzten Mitgliederversammlung wiederum kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden so muss der Verein aufgelöst werden. In diesem Fall greifen die Vorschriften des §15. Kann durch die Mitgliederversammlung kein rechtsfähiger Vorstand gewählt werden, so hat der zuletzt bestehende Vorstand die Aufgabe, dies umgehend dem zuständigen Registergericht sowie dem BLSV und den betreffenden Sportfachverbänden anzuzeigen.
(6) Die drei Vorsitzenden haben das Recht an allen Spartenversammlungen beratend und mit Stimmrecht teil zu nehmen. Soweit es der Sache dienlich ist, kann der 1. Vorsitzende weitere Personen zur fachlichen Beratung beiziehen; ein Stimmrecht haben diese Personen nicht.

§ 10
Der Hauptausschuss
(1) Der Hauptausschuss setzt sich zusammen aus

  • den Mitgliedern des Vorstandes, sowie
  • den Spartenleitern bzw. deren Stellvertretern
  • den stellvertretenden Spartenleitern der Sparten Fußball, Tennis und Eisstocksport.

Je nach Notwendigkeit kann der 1. Vorsitzende Spartenkassiere, Übungsleiter bzw. sonstige Mitarbeiter zur Sitzung einladen. Bei Beschlussfassungen des Hauptausschusses haben diese aber kein Stimmrecht.
(2) Der Hauptausschuss tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Weitere Sitzungen sind möglich, soweit dies der 1. Vorsitzende für nötig hält oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden bzw. ein anderes Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.
(3) Dem Hauptausschuss obliegt die Unterstützung des Vorstandes bei den laufenden Geschäften und bei der Erledigung der inneren Vereinsangelegenheiten. Neben den satzungsgemäßen Aufgaben zählt hierzu insbesondere:

  • Aufsicht über die Vereinsfinanzen
  • Vergabe von Zuschüssen an die Sparten
  • Entscheidung über außergewöhnliche hohe Ausgaben (mehr als in § 9 Abs. 4 angegeben).

Entscheidungen über Ausgaben, welche die Höhe der im Jahr der Entscheidung fälligen gesamten Mitgliedsbeiträge (des Hauptvereins) übersteigen, können nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(4) TSV-Mitglieder die sich in herausragender Weise um den Verein verdient gemacht haben können durch den Hauptausschuss zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Für die Ernennung ist (analog der Regelung zur Ehrenmitgliedschaft) die Zweidrittelmehrheit erforderlich. Das Amt des Ehrenvorsitzenden wird auf Lebenszeit verliehen.
(5) Der Hauptausschuss ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder, wenn die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Dies ist der Fall, wenn die Mitglieder des Ausschusses spätestens drei Tage vor der Sitzung über Ort, Zeit und Tagesordnung schriftlich (Email reicht aus) in Kenntnis gesetzt wurden.
(6) Bei Abstimmungen gelten die Regelungen des § 9 Abs. 3 entsprechend, soweit die Satzung nicht anderweitige Regelungen vorsieht.

§ 11
Die Mitgliederversammlung
(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alle zwei Jahre statt.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand, bzw. der Hauptausschuss, oder ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies beim 1. Vorsitzenden, unter Angabe der Gründe und des Zwecks, beantragen.
(4) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter. Sie geschieht in Form einer Veröffentlichung in der "Passauer Neuen Presse". Zwischen dem Tag der Veröffentlichung der Einberufung (Einladung) und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der unter anderem die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. bzw. 3. Vorsitzenden, geleitet. Ist keiner der drei Vorsitzenden anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit.
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(5) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des
1. Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag.
Beschlüsse über die Änderung der Satzung können nur mit Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
(6) Anträge können bis 5 Tage vor der Versammlung gestellt werden:

  • von den Mitgliedern
  • vom Vorstand
  • vom Hauptausschuss
  • von den Sparten.

Über die Behandlung von Anträgen, die nicht bereits in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung abgestimmt werden. Sofern mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder für die Aufnahme des Antrages in die Tagesordnung stimmt, werden diese behandelt. Ein nachträglicher Antrag auf Satzungsänderung wird nur behandelt, wenn mindestens zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder für diesen Antrag stimmt.
(7) Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder es beantragen. Bei Wahlen hat bei Vorliegen von mehr als einem Wahlvorschlag die Wahl geheim zu erfolgen. Gewählt ist der Wahlvorschlag, der die relative Mehrheit der Stimmen auf sich vereint.
(8) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme des Jahresberichts des 1. Vorsitzenden
  • Entgegennahme des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer und des Fähnrichs
  • Festsetzung der Beiträge (§ 7)
  • Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

(9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, des Hauptausschusses sowie der Spartenversammlung ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, dass vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 12
Stimmrecht und Wählbarkeit
(1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Bei der Wahl des Jugendleiters und des Jugendvertreters steht das Stimmrecht allen Mitgliedern des Vereins ab dem vollendeten 14. Lebensjahr zu.
(2) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen, den Spartenversammlungen und der Jugendversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.
(3) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
(4) Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins. Der Jugendvertreter kann ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gewählt werden.

§ 13
Kassenprüfung
(1) Die Prüfung der Kasse des Vereins erfolgt von zwei Kassenprüfern. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist in jeder Mitgliederversammlung zu berichten. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen sie die Entlastung des Schatzmeisters.
(2) Sonderprüfungen sind jederzeit möglich, dies gilt auch für Spartenkassen.

§ 14
Sparten
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Sparten, oder werden im Bedarfsfall durch einen Beschluss des Hauptausschusses solche gegründet. Mitglieder in den Sparten können nur Mitglieder des TSV Massing 08 sein.
(2) Die Sparten werden durch die Spartenvorstandschaft, das sind Spartenleiter, Stellvertreter und Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet. Versammlungen werden nach Bedarf einberufen.
(3) Spartenleiter, Stellvertreter und Mitarbeiter werden von der Spartenversammlung gewählt. Spartenleiter, deren Sparten zu mehr als Zwei Dritteln aus nicht wahlberechtigten Mitgliedern bestehen, werden vom Hautpausschuss gewählt. Für die Wahlen in der Spartenversammlung, ebenso für die Beschlussfassung und deren Einberufung gelten die Vorschriften des § 11 mit der Maßgabe entsprechend, dass die Einberufung durch Pressemitteilung, persönliche Einladung oder auch durch Aushang im Vereinsschaukasten erfolgen kann. Die Spartenleitung ist gegenüber den Organen des Hauptvereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
(4) Die Sparten haben grundsätzlich kein eigenes Vermögen. Ausnahmen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Hauptausschuss. Soweit die Genehmigung erteilt wird, sind die Sparten im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Sparten- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Auf Verlangen des Vorstandes oder des Hauptausschusses kann die Kassenführung der Spartenkassen vom Schatzmeister oder den Vereinskassenprüfern geprüft werden.
(5) Führen Sparten eigene Kassen, so können sie ausschließlich und allein durch ihre Spartenführung Verpflichtungen in dem Umfang eingehen, soweit ihre Eigenmittel reichen; höhere Verpflichtungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Hauptausschusses des Vereins. Eigenmittel sind solche Mittel, die der Sparte als Bargeld oder Bankguthaben zur Verfügung stehen.
(6) Bei Auflösung einer Sparte ist deren Gerätschaft und Kassenbestand, soweit vorhanden, dem Hauptverein bzw. der Hauptkasse zu übergeben.

§ 15
Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des Vereins" stehen. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung erfolgt analog der Regelungen des § 11. Sie darf nur erfolgen, wenn es der Hauptausschuss mit einer Mehrheit von dreiviertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
(2) In dieser Versammlung müssen mindestens 50% der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit Dreiviertelmehrheit beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen. Die Abstimmung ist namentlich vor zu nehmen. In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.
(4) Das nach Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vereinsvermögen fällt an die Marktgemeinde Massing mit der Maßgabe, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

§ 16
Inkrafttreten
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 27.03.2010 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen. Die Änderung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

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